Magnetfeldtherapie – die Vielfalt unterschiedlicher Anwendungen
Magnetfeldtherapie – die Vielfalt unterschiedlicher Anwendungen
1. Einführung: Wie läuft eine Magnetfeldtherapie ab?
Diese Therapie nutzt natürliche oder künstlich entstandene magnetische Felder, um damit Schmerzen zu mildern. Auch Besserung bei verschiedenen Krankheiten kann mit diesem Verfahren der alternativen Medizin erreicht werden. Es basiert auf der positiven Wirkung magnetischer Felder für den Zellstoffwechsel. Diese wird vor allem bei der Behandlung von Kopf-, Glieder- und Rückenschmerzen, Muskelbeschwerden und Infekten ausgenutzt. Der erfolgreiche Einsatz von Magneten zu Heilzwecken ist bereits seit einigen Jahrtausenden bekannt. Heutzutage werden dafür spezielle elektrische Geräte verwendet, die ganz bestimmte Körperpartien stimulieren können.
Diese Apparaturen sind in der Lage, chemische Vorgänge im Zellbereich zu aktivieren. Sie maximieren außerdem die Sättigung des Blutes mit Sauerstoff. Nicht zuletzt wirken sie entzündungshemmend. Somit kommen sie auf sehr effektive Weise bei Schmerzen und Abnutzungserscheinungen im Bewegungsapparat zum Einsatz. Beispiele dafür sind Arthrose, Bandscheidendefekte, rheumatische Erkrankungen und Rückenbeschwerden. Angewendet wird die Therapie auch gegen Durchblutungsstörungen, Hauterkrankungen wie Akne, Herpes, Neurodermitis und Schuppenflechte, Konzentrationsmängel, Müdigkeit sowie Verdauungsprobleme.
2. Anwendungsgebiete: Schwacher Wechselstrom kann so gut tun!
In unserer Praxis haben wir langjährige Erfahrungen mit der Magnetfeldtherapie. Gleiches trifft auf die Elektro- und Physikalische Therapie zu. Kommen Sie zu uns und lassen sich bei all den genannten Beschwerden und Krankheiten wirksam helfen! Unser medizinisches Personal ist speziell geschult, die erforderliche Technik auf dem neuesten Stand. Im Rahmen einer Therapie liegen oder sitzen Sie auf einer sehr komfortablen Liege. Sie nehmen eine absolut entspannte Position ein, die Ihren ganz persönlichen Vorstellungen entspricht. Zu Beginn jeder Behandlung entscheidet der Therapeut zunächst, ob er Spulen zur begrenzten örtlichen Anwendung oder sogenannte Magnetfeld-Matten für den ganzen Körper einsetzt. Das kommt auf die jeweiligen Beschwerden des Patienten an. Ebenso stehen statische oder pulsierende Magnetfelder zur Wahl. Die Frequenzen des jeweiligen magnetischen Feldes werden über einen speziellen Regler genau justiert.
3. Wirkung: Ein leichtes Kribbeln ist völlig unbedenklich!
Bei Ihnen als Patient kann sich mit der Zeit leichtes Kribbeln am Körper bemerkbar machen. Das ist auf die intensive Art der Behandlung zurückzuführen und völlig unbedenklich. Gleiches trifft auf ein mögliches Wärmegefühl zu, das eventuell spürbar wird. Die Dauer einer Magnetfeld-Behandlung in unserer Praxis liegt gewöhnlich zwischen zehn und 30 Minuten. Der zuständige Therapeut oder ich selbst sagen Ihnen dann, wie oft eine Sitzung pro Woche wiederholt werden sollte. Wir möchten vorsorglich darauf verweisen, dass Menschen mit Herzschrittmacher beziehungsweise ähnlichen elektronisch überwachten Implantaten nicht für eine solche Therapie in Frage kommen. Auch bei schwangeren Frauen sollte auf diese Behandlung verzichtet werden.
Unsere speziell auf eine Stärkung der Muskulatur gerichtete Behandlungsform ist die Elektrotherapie. Hier werden mittels Reizstrom zielgenaue Muskelkontraktionen animiert. Dies geschieht mit Hilfe von Elektroden auf der Haut, die schwachen Wechselstrom durch den Körper leiten. Diese bewährte Methode kann gleichfalls zur Schmerzlinderung sowie gegen Missempfindungen eingesetzt werden. Sie beruht auf dem Prinzip der Gegenirritation. Der ursprüngliche Schmerz wird durch einen lokalen Vibrationsreiz abgeschwächt. Patienten mit Rheuma, Ischias, Arthrose und sogar teilweisen Lähmungen haben dank der Elektrotherapie echte Besserungen ihres Zustandes erleben dürfen!
4. Indikation: Auch Schlaganfallpatienten können zu uns kommen!
Ergänzt wird das profilierte Angebot unseres Hauses um die Physikalische Therapie. Sie ist Teilgebiet der Physiotherapie und eine Kombination verschiedener Behandlungsformen, die auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten basieren. Hierzu gehören Heilmethoden mit Gleichstrom, Infrarot- und UV-Licht, Lymphdrainagen, Massagen, Wärmetherapien sowie verschiedene Wasseranwendungen. Die Physikalische Therapie dient ebenfalls der Schmerzmilderung, darüber hinaus aber auch dem Wiederherstellen körperlicher Funktionen nach Überlastungen, Verschleißerscheinungen, Schlaganfällen, Operationen und Unfällen. Unser Ziel dabei ist es, unter aktiver Mitarbeit des Patienten dessen Mobilität und Lebensqualität möglichst vollständig wiederherzustellen. Indem er beispielsweise mit Krankengymnastik sowie Bewegungs- und Atemtherapie selbst Initiative ergreift, kann sich jeder Behandelte über schnelle Fortschritte hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit freuen. Wir haben das Know-how, Sie profitieren davon!
5. Nebenwirkungen und Gegenanzeigen: Keine Angst vor Erstverschlimmerungen!
Nicht verschwiegen werden soll, dass es insbesondere bei der pulsierenden Magnetfeldtherapie in Einzelfällen zu sogenannten Erstverschlimmerungen kommen kann. Sie kennen das vielleicht von anderen naturheilkundlichen Methoden. Und Sie wissen: Die kurzzeitige Verschlimmerung einzelner Symptome ist eine wirkungsvolle Reaktion auf unsere Therapie. Selbstverständlich werden Sie in unserer Praxis auch darüber umfassend aufgeklärt – immer zu Ihrem Wohl!
Schwindel
1. Schwindel
Das Symptom des Schwindels ist beinahe jedem Menschen bekannt, zählt es doch zu den häufigsten Beschwerden, die in der Praxis zu finden sind. Zumeist stehen harmlose Ursachen hinter dem Symptom. Doch auch ernsthafte Erkrankungen können zu Schwindelgefühlen führen. Besonders im Alter nehmen derartige Beschwerden häufig zu und treten vermehrt auf. Da die Ursachen des Schwindels und ähnlicher Störungen des Gleichgewichts sehr vielfältig sein können, ist der Gang zum Arzt in jedem Falle anzuraten. Die Beschwerden werden von den Betroffenen zum Teil sehr unterschiedlich beschrieben. Der Boden wackelt, alles dreht sich; ein Sog zieht alles nach unten. Die Beschreibungen können genauso vielfältig sein wie die Auslöser des Schwindels. Aus diesem Grund werden verschiedene Schwindelformen unterschieden, die im zweiten Abschnitt näher beschrieben werden. Generell lässt sich sagen, dass der Schwindel als „Alarmsignal des Gehirns“ zu betrachten ist. Er weist darauf hin, dass etwas im Gleichgewichtssystem gestört ist. Neben schweren Erkrankungen kann dies auch durch heftige, aber harmlose Reize – beispielsweise während einer Karussellfahrt – verursacht werden.
2. Schwindelformen
a. Drehschwindel
Beim Drehschwindel hat der Betroffene das Gefühl, die Umgebung oder etwas in ihm würde sich drehen bzw. um ihn kreisen. Der Drehschwindel ist eine häufig auftretende Form des Schwindels.
b. Schwankschwindel
Hat der Betroffene das Gefühl, er oder die Umgebung um ihn herum würde schwanken, liegt ein Schwankschwindel vor.
c. Liftschwindel
Beim Liftschwindel hat der Betroffene das Gefühl, nach oben oder unten gezogen zu werden.
d. Fallneigung
Liegt eine Fallneigung vor, hat der Betroffene das Gefühl, zu einer Seite zu kippen.
Des Weiteren kann der Schwindel nach der Art seines Auftretens unterschieden werden. Tritt er in bestimmten Situationen anfallsartig auf (z.B. der akute Drehschwindel), spricht man vom sog. anfallsartigen Schwindel. Neben diesem existiert auch der chronische, also der dauerhaft bestehende, Schwindel.
3. Ursachen und Auslöser
Prinzipiell kann der Schwindel durch viele ernsthafte oder harmlose Auslöser verursacht werden. Zu unterschieden sind hierbei grob Ursachen, die im Gleichgewichtsorgan lokalisiert sind und Ursachen, die außerhalb des Gleichgewichtsorgans liegen. Diese Unterteilung lässt sich noch weiter spezifizieren.
Prinzipiell entsteht Schwindel durch unterschiedliche Informationen verschiedener Sinnesorgane, die an das Gehirn gesendet werden. Unterschieden werden systematischer und unsystematischer Schwindel.
Beim systematischen Schwindel liegt die Ursache des Schwindels im Bereich des Gleichgewichtsorgans, des Hirnstamms oder des Kleinhirns.
Beim unsystematischen Schwindel hingegen ist die Ursache außerhalb der genannten Bereiche zu finden.
Die möglichen Ursachen werden in den folgenden Abschnitten näher beschrieben und erläutert.
4. Ursachen innerhalb des Gleichgewichtsapparates
a. Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel
Der gutartige paroxysmale Lagerungsschwindel ist für den Patienten enorm unangenehm, aus medizinischer Sicht jedoch harmlos. Er stellt die häufigste Erkrankung des Gleichgewichtsorgans dar. Die Ursache des gutartigen Lagerungsschwindels liegt wahrscheinlich in der Ablösung von Otokonien („Ohrsteinen“), die in die Bogengänge des Innenohrs gelangen und sich dort bei Bewegungen des Kopfes hin und her bewegen. Letztendlich führt die Bewegung des abgelösten „Ohrsteins“ zu einer Reizung des Bogengangrezeptors, die normalerweise nur im Fall einer Bewegung des Kopfes in die Richtung des Bogengangs auftritt. Das Gehirn erhält somit die Meldung über eine derartige Bewegung, die allerdings nicht stattgefunden hat und somit von den anderen Sinnesorganen nicht gemeldet wird. Diese widersprüchlichen Informationen führen zum Schwindel.
b. Morbus Meniere
Morbus Meniere, auch Meniersche Erkrankung genannt, ist eine Erkrankung des Innenohrs, deren Ursachen nicht bekannt sind. Beim Morbus Meniere treten Schwindelanfälle, ein Hörverlust und Tinnitus auf. Die unmittelbare Ursache der Erkrankung ist ein Endolymphstau, der zu einer Zunahme des Volumens der mit Endolymphe gefüllten Kammern und Kanäle führt, wodurch diese unter erhöhtem Druck stehen. Sowohl das Gleichgewichtsorgan, als auch die Hörschnecke sind betroffen, da die Kanäle und Kammern dieser beiden Organe miteinander verbunden sind. Was den Endolymphstau auslöst, ist jedoch nicht bekannt.
c. Neuritis vestibularis
Die Neuritis vestibularis ist eine akute oder chronische Funktionsstörung des Gleichgewichtsorgans, die wahrscheinlich durch eine viral bedingte Entzündung oder eine Durchblutungsstörung des Gleichgewichtsorgans ausgelöst wird.
d. Kleinhirninfarkt
Der Kleinhirninfarkt (ischämischer Schlaganfall) ist die häufigste Form des Schlaganfalls. Die Ursache des Kleinhirninfarkts ist eine plötzliche Minderdurchblutung des Gehirns, welche zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und Glukose führt. Die Ursache der Minderdurchblutung ist zumeist eine Verengung oder ein Verschluss der hirnversorgenden Arterien. In Folge der Minderdurchblutung werden die betroffenen Zellen des Gehirns nicht ausreichend mit Sauerstoff und Glukose versorgt und stellen zunächst reversibel ihre Funktion ein. Dieser Zustand kann jedoch nur über einen relativ kurzen Zeitraum aufrechterhalten werden. Löst sich die Minderdurchblutung während dieses Zeitraumes nicht, kommt es zu irreversiblen Schäden. Der Hirninfarkt tritt ein.
Auch weitere Ursachen sind möglich.
5. Ursachen außerhalb des Gleichgewichtsapparates
Liegt die Ursache des Schwindels nicht im Gleichgewichtsapparat, liegt also ein unsystematischer Schwindel vor, kommen diverse weitere Ursachen in Betracht. Zu diesen zählen unter anderem:
– Nebenwirkungen von Medikamenten
– Hypotonie
– Herzrhythmusstörungen
– Blockaden der Halswirbel
– psychische Ursachen
– epileptische Entladungen in den hinteren Anteilen des Gyrus temporalis superior
– traumatische Einwirkungen auf die Halswirbelsäule (z.B. beim Schleudertrauma)
Auch weitere Ursachen sind möglich.
6. Schwindel und Halswirbelsäule
Zum Beispiel in Folge eines Schleudertraumas kann es zu einer mehr oder minder stark ausgeprägten Schwindelsymptomatik kommen. Hierbei liegen Verletzungen des Gelenks zwischen Kopf und Halswirbelsäule vor. In Folge dieser peitschenhiebartigen Verletzung, die vor allem beim Schleudertrauma auftritt, kann eine Instabilität des Kopfgelenks auftreten. Eine solche geht in fast jedem Falle mit Schwindelgefühlen einher.
7. Schwindel durch Kopfbewegungen
Tritt der Schwindel in Folge bestimmter Kopfbewegungen auf, liegt häufig ein gutartiger Lagerungsschwindel vor. Bei diesem tritt der Schwindel häufig in Folge bestimmter Kopfbewegungen auf.
Darüber hinaus ist bewegungsabhängiger Schwank- oder Drehschwindel ein Symptom der bilateralen Vestibulopathie, bei der das Gleichgewichtsorgan beidseitig in seiner Funktion gestört ist. Die genauen Ursachen sind unbekannt, häufig tritt die bilaterale Vestibulopathie im Rahmen des Morbus Meniere oder bei einer Gehirnhautentzündung auf.
8. Psychogener Schwindel
Im Rahmen psychischer Erkrankungen kann das Symptom des Schwindels auftreten. Derartiger, psychisch bedingter Schwindel wird als psychogener Schwindel bezeichnet. Besonders häufig tritt Schwindel bei Depressionen, Angststörungen und somatoformen Störungen auf. Weiterhin kann es bei Anpassungsstörungen und akuten Belastungssituationen zum sog. sekundären somatoformen Schwindel kommen.
9. Altersschwindel
Vom sog. „Altersschwindel“ wird bei Schwindel gesprochen, der ohne offensichtliche Ursache im Alter auftritt. Dieser ist abzugrenzen von anderen Schwindelformen, die zwar im Alter verstärkt auftreten, jedoch eine klare Ursache haben. Auch bestimmte Erkrankungen, die im Alter gehäuft auftreten, zum Beispiel Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, können die Gleichgewichtsorgane soweit beeinträchtigen, dass es zum Schwindel kommt. Generell lässt sich sagen, dass Schwindel im Alter deutlich häufiger auftritt als in jüngeren Lebensaltern.
10. Ernährung als Auslöser des Schwindels
In der Alternativmedizin wird auch über ernährungsbedingten Schwindel diskutiert. Anhänger der Alternativmedizin sehen vor allem bestimmte Elektrolyte, sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten in enger Verbindung mit dem Auftreten von Schwindel. Medizinisch können diese Theorien nicht belegt werden.
11. Therapie des Schwindels
Bei akutem Schwindel ohne ersichtliche Ursache sollte ein Arzt aufgesucht werden. Nach gründlicher Untersuchung wird die Ursache des Schwindels therapiert. Dies kann entweder medikamentös oder physikalisch erfolgen. Besonders beim gutartigen Lagerungsschwindel kommen derartige Lagerungsmanöver zum Einsatz, die die Symptomatik beenden können. Zusätzlich stehen die Methoden der Psychotherapie zur Verfügung, um den Schwindel zu therapieren.
12. Naturheilkundliche Therapie des Schwindels
Die Naturheilkunde bietet vor allem bei chronischem Schwindel gute Behandlungsmöglichkeiten an. Hier kommen die Akupunktur, Ohrkerzen oder kneippsche Verfahren zum Einsatz. Sollte die Halswirbelsäule an der Entstehung des Schwindels beteiligt sein, wird häufig auf die Craniosacraltherapie zurückgegriffen. Bei psychogenem Schwindel bieten sich Entspannungsverfahren als Therapiemethode an. Auch Ginkgopräparate kommen zum Einsatz. Die Möglichkeiten der Naturheilkunde sind relativ groß und vor allem bei chronischem und psychogenem Schwindel vielversprechend.
Faltenunterspritzen mit Hyaluronsäure
Warum das Faltenunterspritzen mit Hyaluronsäure wirksam und sanft ist?
Sobald wir 25 werden, beginnt der Körper, die Zellen langsamer zu regenerieren. Natürlich braucht auch die Haut etwas länger und erste Mimikfältchen machen sich bemerkbar. Je älter wir werden, umso eher zeichnen sich unsere Gesichtszüge ab. Ab unserem dreißigsten Lebensjahr können wir bereits von ersten Falten sprechen. Typischerweise im Stirnbereich, um den Mundbereich und um die Augen herum. Das Faltenunterspritzen mit Hyaluronsäure bietet Ihnen hier gleich zwei tolle Vorteile!
Erstens werden Ihre Fältchen verschwinden und zweitens schützen Sie Ihre Haut vor der Neubildung weiterer Falten.
Durch die Aufpolsterung können sich bestehende Linien nicht weiter und tiefer ausbilden.
Wie funktioniert das Faltenunterspritzen mit Hyaluronsäure?
Als Ihr Heilpraktiker werde ich mir Ihr Gesicht genau ansehen und entscheiden, welche Hyaluronsäure am besten für Sie geeignet ist. Für tiefere Falten wählt man die vernetzte, etwas festere und haltbarere Hyaluronsäure, für feinere Linien und empfindlichere Stellen die unvernetzte Variante. Hyaluronsäure wird vom Körper ganz natürlich abgebaut und hält ungefähr sechs bis vierundzwanzig Monate. Die Haltbarkeit hängt von der Stelle und individueller Mimik ab.
Es besteht die Möglichkeit, eine lokale Betäubung in Form einer Salbe aufzutragen. Das Unterspritzen mit Hyaluronsäure ist etwas unangenehm, tut aber nicht extrem weh. Je nach Stelle und persönlicher Empfindlichkeit ist es vergleichbar mit kleinen Stichen. Die Hyaluronsäure, egal ob vernetzt oder unvernetzt, brennt nicht.
Worauf müssen Sie vor der Behandlung achten?
Ihre Haut sollte gesund und unverletzt sein. Haben Sie sich beispielsweise einen Sonnenbrand eingefangen, sollten Sie mit dem Faltenunterspritzen mit Hyaluronsäure warten, bis sich Ihre Haut wieder vollkommen regeneriert hat. Kleinere Macken oder Wunden, zum Beispiel nach einem Pickelchen, sollten Sie mit Ihrem Heilpraktiker besprechen. Ist es eine Stelle, an der keine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure gemacht werden soll, stellt es kein Problem dar.
Vereinbaren Sie einen Termin, der Ihnen zeitlich gut passt. Nehmen Sie sich den Tag frei oder kommen Sie nach der Arbeit.
Was müssen Sie nach der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure beachten?
Direkt nach der Behandlung kann es sein, dass die unterspritzen Stellen etwas angeschwollen sind. Das ist vollkommen normal, da die Haut ja gereizt wurde. Ihr Heilpraktiker wird Ihnen Tipps geben und zuhause können Sie Ihr Gesicht kühlen. Das aber bitte ohne Druck.
Vielleicht werden Sie an manchen Stellen auch kleine blaue Flecken haben, diese können Sie problemlos abdecken. Vermeiden Sie einige Tage das Sonnen, verwenden Sie Lichtschutzfaktor und ansonsten können Sie alles wie immer machen. Nach der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure werden Sie direkt eine glattere und festere Haut sehen können! Sobald Sie merken, dass Ihre Fältchen sich langsam nachbilden, können Sie einen erneuten Termin mit Ihrer Heilpraktikerin vereinbaren. Erfahrungsgemäß ist das nach frühestens sechs Monaten der Fall.
Den Preis pro Behandlung können Sie gerne erfragen oder in einem persönlichen Gespräch erfahren.
Vergessen bitte nicht meinen kostenlosen Ratgeber „Eigenblut tut immer gut!“ herunterzuladen. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten, über den folgenden Link www.ratgeber-eigenblut.de oder über meine Homepage. Viel Spaß beim lesen!
Ballasststoffe
Was sind Ballaststoffe?
Im Rahmen einer gesunden Ernährung sind Ballaststoffe einfach nicht mehr wegzudenken. Es handelt sich dabei um Pflanzenstoffe, die von unserem Körper fast unverdaut wieder ausgeschieden werden. Sie bringen dem Körper also weder Energie noch Vitamine oder Mineralstoffe. Dennoch besitzen sie großen gesundheitlichen Nutzen! Dabei wird zwischen wasserlöslichen (z. B. in Obst und Gemüse) und wasserunlöslichen Ballaststoffen (z. B. in Vollkornprodukten) unterschieden. Bekanntere Bezeichnungen sind dafür auch Quell- und Füllstoffe.
Aufbau und Unterteilung der Ballaststoffe
Rohfasern (Ballaststoffe) sind die strukturierten Bestandteile pflanzlicher Nahrungsmittel, welche nicht oder nur gering durch Enzyme aufgespalten werden können. So können sie auch nicht vom Körper verwertet werden. Die sogenannten Füllstoffe nehmen dabei nur sehr geringe Mengen Wasser auf und können von der Darmflora fast gar nicht abgebaut werden. Dagegen können die Quellstoffe fast das Hundertfache ihres Eigengewichts in Form von Wasser binden. Aus diesem Grund können sie auch von der Darmflora abgebaut werden.
Beispiele für Ballaststoffe:
- Pektin
- Inulin
- Zellulose
- Hemizellulose
- Agar-Agar
- Guar
- Lignin
Ballaststoffreiche Lebensmittel:
- Äpfel, Birnen, Beeren und Zitrusfrüchte
- Hülsenfrüchte, Broccoli, Kartoffeln und Kohlsorten
- Vollkornprodukte
- Nüsse und Samen
Eigenschaften und Wirkung
Durch die Wasserbindefähigkeit nimmt das Stuhlvolumen im Darm zu, wird lockerer und kann besser ausgeschieden werden. Verstopfungen sollten bei der optimalen Aufnahme von Ballaststoffen kein Thema sein. Wichtig ist nur, dass dem Körper ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird, an welches sich die Ballaststoffe binden können. Nebenbei begünstigen Ballaststoffe auch eine gesunde Darmflora, in der sich „gute“ Darmbakterien ansiedeln können. Da die Ballaststoffe bereits im Magen Wasser binden, setzt zudem das Sättigungsgefühl zeitiger ein. Daher finden Ballaststoffe auch im Rahmen einer Reduktionsdiät Anwendung.Ernährungsphysiologische Besonderheiten
Neben dem positiven Einfluss auf die Verdauung beugen Ballaststoffe auch einigen Erkrankungen vor. So wird zum Beispiel das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken verringert. Dazu gehören Arteriosklerose, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall. Zudem wird beim Verzehr von Ballaststoffen der Blutzuckerspiegel gesenkt und der Krankheitsverlauf von Diabetes Typ 2 begünstigt.
Neben dem Blutzuckerspiegel beeinflussen Ballaststoffe auch den Cholesterinspiegel im Körper positiv. Zudem werden Erkrankungen des Darms (z. B. Hämorrhoiden) verringert. Da Ballaststoffe dem Körper keine nennenswerte Energie (Kalorien) liefern, helfen sie bei der erfolgreichen Gewichtsreduktion.
Empfehlungen für den Verzehr von Ballaststoffen
Ballaststoffe wirken ab einer aufgenommenen Menge von 30 g pro Tag positiv im Körper. Hier sollte jedoch auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden, damit sie gut quellen können.
Wenn Sie mehr über Ballaststoffe oder Ihren gesundheitlichen Nutzen erfahren möchten, vereinbaren Sie doch einen Termin bei einem Heilpraktiker. Dieser kann Ihnen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten bei Erkrankungen bzw. Beschwerden empfehlen und Sie mit hilfreichen Tipps, in die Grundlagen der ballaststoffreichen Ernährung einführen.
Vitamin C
Was wissen Sie über das Vitamin C – die Ascorbinsäure?
Der Frühling steht in den Startlöchern und mit ihm die Pollen-Allergie.
Tränende Augen, Juckreiz, rinnende Nase, alles rechtzeitig bevor die ersten Blätter an den Bäumen hängen.
Plagt Sie wie viele andere Menschen auch jedes Jahr die gute alte Frühjahrsmüdigkeit oder wollen Infekte nicht und gar nicht ausheilen.
Liegt das vielleicht an Ihrer Vitaminversorgung?
Aber was wissen wir eigentlich vom Dialog unseres Immunsystems mit dem Vitamin C?
Das Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, gehört zu den wasserlöslichen und für den menschlichen Organismus essentiellen, lebenswichtigen Vitaminen. Der Körper kann es nicht selbst herstellen. Eine tägliche Zufuhr von zumindest 100 mg ist nötig.
Vitamin C kann eine ganze Menge!
Blutkörperchen dabei unterstützen Krankheitserreger abzuwehren
Eine rasche Wundheilung möglich machen
Freie Radikale (durch Luftsauerstoff veränderte Teilchen) beseitigen
Bindegewebe, Knorpel und Knochen bilden
Die ungebremste Ausbreitung von Infekten und Tumorzellen behindern
Allergie-Symptome mildern
Heute gilt die Versorgung mit Ascorbinsäure in der Bevölkerung als gewährleistet. Aber das war nicht immer so.
Geschichte und Mangelerkrankungen rund ums Vitamin C
Noch im 16. und 17. Jahrhundert war auf den Schiffen der Weltumsegler der Skorbut grausame Realität. Matrosen siechten dahin. Beine schwollen an, Zähne verfaulten, ganze Mannschaften starben an inneren Blutungen, Fieber und Durchfall. Lange Zeit waren die Ursachen dafür unbekannt.
Erst ein von James Lind 1750 durchgeführtes Experiment brachte das Ergebnis, dass Skorbut und Mangelernährung zusammenhängen. Zweiergruppen von Seeleuten bekamen verschiedene Nahrungsmittel wobei einige Probanden Zitronensaft erhielten. Kurz danach waren bei dieser Gruppe sämtliche Symptome verschwunden. Englische Schiffe führten daraufhin Zitrusfrüchte mit sich, die deutsche Marine Sauerkraut.
Biochemisch aufgeklärt wurde die Erkrankung aber erst im 19. Jahrhundert. 1934 gelang erstmals die Synthese von Ascorbinsäure aus Glucose. Walter Norman Harworth und Albert Szent-Györgyi, ein Chemiker und ein Arzt, erhielten dafür den Nobelpreis.
Vitaminreiche Ernährung
Für den Organismus ist es überlebenswichtig, dass Mikronährstoffe, zu denen auch Vitamin C zählt, in ausreichender Menge vorliegen. Kein Nährstoff kann einen anderen ersetzen und kein einziges Lebensmittel enthält alle Nährstoffe zugleich. Relativ einfach lassen sich dafür notwendige Nahrungsmittel in Portionen abmessen:
1 Portion = 1 Faust voll pro Tag
6 Portionen Flüssigkeit: Wasser, Tees, verdünnte Fruchtsäfte
5 Portionen Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte
4 Portionen Getreide und Kartoffeln
3 Portionen Milch und Milchprodukte
2 Portionen Fette und Öle
1 Portion Fleisch, Fisch oder Ei
Weniger als 1 Portion Fettes, Süßes, Salziges pro Tag
Wirkung von Vitamin C
Einen erhöhten Bedarf an Vitamin C haben besonders:
• Allergiker: Bei Asthma oder Heuschnupfen schüttet der Körper Histamin aus, das für die Entzündungssymptome sorgt. Vitamin C reduziert die Ausschüttung und baut Histamin ab.
• Schwangere/Stillende: Haben einen erhöhten Eisenbedarf, Vitamin C fördert die Aufnahme ins Blut
• RaucherInnen: Leiden speziell an Vitamin C, A und E Mangel, hier ist die Unterstützung durch Ascorbinsäure besonders wichtig.
• All diejenigen, die sich vor Zellstress, verursacht durch industriell erzeugte Nahrungsmittel schützen wollen, sei eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C angeraten.
Überdosieren kann man Vitamin C nur schwer. Oral aufgenommen, schwemmt der Körper ein Zuviel wieder aus. Auch die These, dass Ascorbinsäure Nierensteine verursachen kann, ist in Studien bereits widerlegt. Um Darmprobleme zu vermeiden, sollte die zusätzliche Einnahme während einer Mahlzeit erfolgen.
Natürliches Vitamin C oder Nahrungsergänzung?
Hohe Vitamin C Werte haben Schwarze Johannisbeeren, grüner Paprika, Kohl, Fenchel, Erdbeeren, Zitrusfrüchte und Kiwi.
Hände weg von Vitamin-Präparaten aus dem Versandhandel, besonders wenn sie mit Heilsversprechungen daherkommen oder Ängste schüren. Auch sind Mediziner die im Ausland praktizieren und als Referenz angegeben werden, mit Vorsicht zu genießen. Ebenso unklare Hersteller.
Wenn Sie sich für ein zusätzliches Vitamin C Präparat entscheiden, lassen Sie sich vorher in der Apotheke informieren oder nehmen Sie gleich den Weg zum Heilpraktiker.
Ihr Heilpraktiker hilft gleich!
Schmerzen nach einer OP oder schweren Erkrankung rasch wieder los zu werden, gelingt am leichtesten durch hochdosierte Vitamin C Infusionen. Allergiesymptome, hartnäckige Infekte, lästige Arthrose und wiederholte Erschöpfungszustände lassen sich damit ebenso erleichtern.
Hochdosiertes Vitamin C in Infusionsform polstert den Vitaminspiegels auf und das ganz ohne Stoffwechselprobleme. Dafür werden Infusionen über einen längeren Zeitraum verabreicht, in der Regel in meist fünf Behandlungen. Vitamin C gelangt dabei direkt ins Blut und wird nicht sofort wieder über den Darm ausgeschieden.
Folge davon: Ein rascherer Heilerfolg!
Bitte zögern Sie nicht, mich bei allen Fragen anzusprechen. Ich berate Sie gerne und freue mich auf Ihren Besuch in meiner Praxis.
Blutegeltherapie – Blutegel
Blutegeltherapie und der Blutegel
Definition und Historie der Blutegeltherapie
Wenn Sie unter Entzündungen, Durchblutungsstörungen, akuten oder chronischen Schmerzen oder sonstigen körperlichen Beschwerden leiden, könnte eine Therapie mit Blutegeln eine Lösung für Sie sein. Auch wenn es zunächst ungewöhnlich klingt, die kleinen Tierchen haben Kräfte, die Ihnen bei einer Vielzahl verschiedener Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen schnell und nachhaltig helfen können.
Bei der Blutegeltherapie handelt es sich um ein sehr altes Naturheilverfahren, das sich über Jahrtausende hinweg bewährt hat. So finden sich Hinweise auf die Verwendung von Blutegeln z.B. schon in den über 3000 Jahre alten Keilschriften der Babylonier oder auch in etwa ebenso alten indischen Sanskrit-Aufzeichnungen. Auch in Europa hat die Blutegeltherapie eine lange Geschichte und war etwa vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis ins 19. Jahrhundert hinein sehr populär, wurde dann jedoch von der modernen Schulmedizin weitestgehend verdrängt. Die Wiederentdeckung dieser Therapiemethode ist ein großer Gewinn und kann für Sie hilfreich sein, wenn Ihnen andere Verfahren keine Linderung mehr verschaffen oder Sie auf der Suche nach schonenden alternativen Ansätzen zur Heilung sind.
Anwendungsbereich der Blutegeltherapie
Die Anwendung ist ganz einfach: Die regenwurmähnlichen Tiere, die zu den Ringelwürmern gehören, werden auf der Haut angesetzt, wo sie sich mit ihren etwa 80 kleinen Kalkzähnchen festbeißen. Wie viele Egel angesetzt werden und an welcher Körperstelle dies geschieht, ist abhängig von Ihren Beschwerden. Im Anschluss beginnen die Tierchen, sich mit Blut vollzusaugen. Dies dauert ungefähr 20 -90 Minuten. Bitte planen Sie also ausreichend Zeit für die Behandlung ein, denn es ist wichtig, dass die Egel von selbst abfallen, um Verletzungen und Entzündungen zu vermeiden. Diese Zeit verbringen Sie in einer angenehmen ruhigen Atmosphäre in meiner Praxis, wo Sie sich gut entspannen können.
Falls Sie befürchten, die Prozedur könnte schmerzhaft sein, kann ich Sie beruhigen. Der Biss und der anschließende Saugvorgang werden meist kaum bemerkt, denn im Speichel der Blutegel findet sich eine schmerzstillende Substanz, wodurch die Bissstelle betäubt wird. Dass Speichel in die kleine Bisswunde gelangt, ist erwünscht, da dieser eine Vielzahl verschiedener Wirkstoffe wie z.B. Hirudin enthält. Über 20 potentielle Heilsubstanzen haben die Forscher bereits entdeckt, weitere werden vermutet. Der Speichel der kleinen Tierchen kann somit getrost als Wunderelixier bezeichnet werden, welches entzündungshemmend, gerinnungshemmend, gefäßweitend, entkrampfend und schmerzlindernd wirkt und zudem eine gesunde Durchblutung und den Lymphfluss fördert.
Wirkung der Blutegeltherapie
Hinzu kommt die positive Wirkung eines kleinen sanften Aderlasses. Durch die anhaltend gerinnungshemmende Wirkung des Stoffes Calin kommt es bis zu 24 Stunden nach der Behandlung zu leichten Nachblutungen. Dies ist im Sinne eines ausleitenden Naturheilverfahrens ebenfalls erwünscht.
Durch die unterschiedlichen Wirkungsweisen wird deutlich, dass die Blutegeltherapie bei den verschiedensten Beschwerden erfolgreich sein kann. Zu den Anwendungsgebieten zählen insbesondere alle Durchblutungsstörungen und Venenerkrankungen wie z.B. Krampfadern und Thrombosen sowie akute oder chronische Entzündungszustände, Arthrosen und Gicht. Auch bei Kopfschmerzen und Migräne, Tinnitus, chronischen Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Zerrungen, Prellungen, Hämatomen, Abszessen oder einem offenen Bein können Blutegel gut eingesetzt werden, um nur einige der vielen Indikationen zu nennen.
Sollten Ihre Beschwerden hier nicht aufgeführt sein, berate ich Sie gerne, ob eine Blutegeltherapie auch in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Risiken und Nebenwirkungen der Blutegeltherapie
Nebenwirkungen hat dieses schonende Therapieverfahren glücklicherweise kaum. Häufig treten lediglich harmlose lokale Reaktionen wie Rötung, Juckreiz oder eine leichte Schwellung sowie Blutergüsse auf. Manchmal bleibt an der Bissstelle eine winzige Narbe zurück, insbesondere bei älteren Menschen oder Personen mit einer entsprechenden Neigung. Auch eine Kreislaufschwäche wird nach der Behandlung gelegentlich beobachtet. Dem kann man am besten durch ausreichend Ruhe und Flüssigkeitszufuhr entgegenwirken.
Wundinfektionen sind eher selten. Diese werden vor allem durch Kratzen an der Bissstelle oder unsachgemäßes und frühzeitiges Entfernen der Blutegel verursacht und sind somit in den meisten Fällen vermeidbar. Nach der Behandlung wird die Bissstelle mit einem sterilen Verband abgedeckt, der solche Infektionen verhindern soll.
Eine Übertragung von Krankheiten haben Sie nicht zu befürchten. Die verwendeten Blutegel stammen aus einer Zucht und werden selbstverständlich nur einmalig eingesetzt.
Wann sollte die Blutegeltherapie nicht durchgeführt werden?
Eine Behandlung von Schwangeren und immungeschwächten Menschen sowie von Patienten mit Blutarmut oder einer Allergie gegen den Speichel der Blutegel sollte nicht stattfinden. Bei Personen, die blutverdünnende Medikamente nehmen, ist ein genaues Abwägen erforderlich, ob die Therapie durchgeführt werden kann, da hier mit verstärkten Nachblutungen zu rechnen ist.
Bitte zögern Sie nicht, mich bei allen Fragen anzusprechen. Ich berate Sie gerne und freue mich auf Ihren Besuch in meiner Praxis.
Schröpfen
Einführung in das Thema Schröpfen
Schröpfen hilft bei Verspannungen und Rückenschmerzen. Schröpfen ist eine beliebte Therapie aus der Naturheilkunde, die schädliche Giftstoffe aus dem Körper entfernt. Beim Schröpfen werden spezielle Glasgefäße benutzt. Diese Gefäße ähneln Kugeln mit einer größeren Öffnung und je nach Verfahren auch mit einer kleineren Öffnung. Die Seite mit der größeren Öffnung liegt direkt auf Ihrer Haut an, die kleinere Öffnung zeigt nach oben, wodurch gewünschter Unterdruck entstehen kann. Ihre Haut wird durch diesen leichten Unterdruck etwas in das Glas eingesogen, was zu der heilenden Ausleitung der Giftstoffe mit anschließender Schmerzfreiheit sorgt.
Historie
Die Jahrtausende alte Behandlung wurde fast von jeder Medizinkultur unabhängig voneinander angewandt. Das alte Griechenland, ägyptische Altertum und der deutsche Arzt Paracelsus waren von dieser Methode begeistert. Auch die Finnen schröpften mit Kuhhörnern, die Chinesen mit Bambus.
Anwendungsgebiete dieser Therapie
Bei allgemeinen Rückenschmerzen, Verspannungen, Muskelschmerzen, schwachem Immunsystem, Schlacken und Cellulitis hilft diese Methode. Bei einer schwachen Blutzirkulation und einem langsamen Stoffwechsel eignet sich die Therapie ebenso.
Formen des Schröpfens
Bei der Schröpfmassage wird dieses besondere Glas mit einem kleinen Gummiball auf der kleineren Öffnung ausgestattet. Sie liegen entspannt auf dem Bauch, während ich auf dem zuvor eingeölten Rücken das Schröpfglas mit „Gummiball- Pumpe“ in fließenden und massierenden Bewegungen über Ihre gesamte Rückenpartie führe.
Bei dem Feuerschröpfen erhitze ich kurz vor dem Auflegen die Schröpfgläser ohne kleine Öffnung mit einer Flamme. So entsteht ein großer Unterdruck, der Ihre Haut etwas mehr in die Gläser „hineinzieht“. Ich lege Ihnen etwa acht solcher Gläser entlang der Wirbelsäule an, die ein paar Minuten in dieser Position ruhig liegen bleiben.
Das blutige Schröpfen ähnelt dem Verfahren der trockenen Schöpfung. Bei der Methode wird die Haut jedoch zuvor mit einem kleinen Hämmerchen mit kleinen Nägeln abgeklopft. Nach dem Aufsetzen der erhitzten Schröpfgläser erfolgt eine Art leichter Aderlass. Es sammelt sich durch den Unterdruck Blut in den Gläsern, was nach dem Absetzen sofort weggewischt wird.
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen der Therapie
Es entstehen teilweise blaue Flecke. Beim blutigen Schröpfen können sich zudem Narben bilden oder eine Kreislaufschwäche auftreten. Personen, die Blut verdünnende Medikamente einnehmen oder an Wundheilungsstörungen und Neurodermitis leiden, sollten das Schröpfen jedoch meiden. Für diese Patienten empfehle ich andere Behandlungen, kommen Sie einfach vorbei und lassen sich beraten.
Vielen Dank für das Interesse an meinem Blog zum Thema: Schröpfen.
Bitte zögern Sie nicht, mich bei allen Fragen anzusprechen. Ich berate Sie gerne und freue mich auf Ihren Besuch in meiner Praxis.
Gastritis
Magenschleimhautentzündung – Gastritis
1. Beschreibung bzw. Einleitung einer Gastritis
Der Magen ist ein Organ, das sich im Bauchraum befindet und teilweise für die Verdauung der Nahrung verantwortlich ist. Die Wände des Magens mit einer Schicht aus Schleimhaut ausgekleidet. In dieser befinden sich verschiedene Zellen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Zu diesen Aufgaben zählt unter anderem die Produktion von Magensäure und die Produktion von Verdauungsenzymen. Durch verschiedene Ursachen kann es zu einer Entzündung der Magenschleimhaut kommen. Dies ist unter anderem der Fall, wenn zu viel Magensäure produziert wird, oder wenn die Schleimhaut des Magens durch Krankheitserreger besiedelt wird. In jedem Falle ist bei einer Entzündung der Magenschleimhaut eine Schädigung dieser gegeben. Durch den unvermeidlichen Kontakt mit der Magensäure nimmt die Schädigung noch weiter zu. Es kommt dann zu den typischen Symptomen einer Gastritis.
2. Symptome der Gastritis
Die Symptome einer Gastritis sind meist relativ unspezifisch, weshalb sie in der Praxis häufig übersehen oder nicht diagnostiziert wird. Typischerweise kommt es zu unspezifischen Beschwerden im Bereich des Oberbauchs. Hier können Schmerzen, ein Drücken oder auch ein Völlegefühl auftreten. Auch Appetitmangel, gleichzeitige Schmerzen im Bereich des Rückens und plötzlich auftretende Schmerzen im Bereich des Magens können auf eine akute Entzündung der Schleimhaut des Magens hinweisen. Auch weitere Symptome sind möglich. Zu diesen zählen Übelkeit, Erbrechen, Aufstoßen und ein schnelles Sättigungsgefühl. Seltener kann es auch zu einem faden Geschmack im Mund, Rückenschmerzen oder Durchfall kommen. Die Diagnose anhand des klinischen Bildes zu stellen ist schwierig bis unmöglich, da die für eine akute Gastritis typischen Symptome relativ unspezifisch sind und auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen auftreten können.Hallo, in meinem heutigen Blog zum Thema Magenschleimhautentzündung beschreibe ich heute die Ursachen und Risiken dieser Erkrankung.
3. Ursachen und Risikofaktoren einer Gastritis
Am häufigsten wird eine Magenschleimhautentzündung durch exogene Noxen, also von außen zugeführte (Gift)Stoffe ausgelöst. Auch eine bakterielle Gastritis ist möglich. Ist dies der Fall, ist die Magenschleimhautentzündung ansteckend. Die Bakterien werden über den Stuhl ausgeschieden – eine Ansteckung ist somit durch das Benutzen der gleichen Toilette möglich, wenn diese nach dem Stuhlgang nicht gereinigt wird, oder wenn grundlegende Regeln der Hygiene, beispielsweise Händewaschen, nicht eingehalten werden.Häufig wird eine akute Magenschleimhautentzündung durch die Zufuhr von Nikotin, Alkohol, scharfer Gewürze oder Kaffee ausgelöst. Darüber hinaus kommen mechanische Reizungen, etwa durch eine Magensonde, die Einnahme von Medikamenten, Lebensmittelvergiftungen, Verätzungen, körperlicher Stress, psychischer Stress und Leistungssport als Ursachen der akuten Entzündung der Magenschleimhaut in Frage.Als Risikofaktoren für das Entstehen einer Magenschleimhautentzündung können Rauchen, übermäßiger und häufiger Alkoholkonsum, häufiger Konsum von Kaffee, eine häufige Aufnahme scharfer Gewürze, die dauerhafte oder hochdosierte Einnahme bestimmter Medikamente wie Schmerzmitteln oder Chemotherapeutika und die Aufnahme verdorbenen Essens gesehen werden. Auch langanhaltender psychischer Stress und enorme körperliche Belastungen können als Risikofaktoren betrachtet werden.
4. Untersuchung und Diagnose einer Gastritis
Um eine korrekte Diagnose stellen zu können, muss zunächst eine ausführliche Anamnese erhoben werden. Hierbei wird nach den auftretenden Beschwerden, nach dem Auftreten und nach bestimmten Risikofaktoren gefragt. Beispielhafte Fragen sind:- Wo haben Sie Schmerzen?
– Welche Art von Schmerz verspüren Sie?
– Seit wann bestehen die Schmerzen?
– Haben Sie eventuell etwas Verdorbenes gegessen?
– Rauchen Sie?
– Trinken Sie häufig Alkohol?
– Sind Sie momentan vermehrt Stress ausgesetzt?
– Hatten Sie die Beschwerden in der letzten Zeit bereits häufiger?Anhand der geschilderten Beschwerden und der Antworten des Patienten auf die gestellten Fragen kann der Therapeut sich ein genaues Bild vom Zustand des Patienten machen, bevor eine körperliche Untersuchung durchgeführt wird. Dies ist der nächste Schritt der Untersuchung.
Der Arzt oder Therapeut tastet den Bauch ab, um eventuell vorhandene Vergrößerungen oder Unregelmäßigkeiten bestimmter Organe des Bauchraumes feststellen zu können. Im Regelfall hört der Arzt auch die Darmgeräusche ab. Auch ein Abklopfen des Bauches ist möglich. So kann der Arzt feststellen, ob der Bauch verhärtet ist, was auf innere Verletzungen hinweisen würde. Auch Luft- und Flüssigkeitsansammlungen können auf diese Art und Weise entdeckt werden.
Da die Diagnose einer akuten Magenschleimhautentzündung nicht alleine anhand der geschilderten Symptome und der körperlichen Untersuchung erfolgen kann, findet als Nächstes eine apparative Diagnostik statt. Hierbei kommt beispielsweise die Sonografie des Bauchraumes in Frage. Auf dem Ultraschallbild können Veränderungen der Organe festgestellt werden. Dies dient jedoch nicht der Diagnose der Magenschleimhautentzündung, sondern dem Ausschluss anderer Erkrankungen. Werden keine Auffälligkeiten festgestellt, liegt der Verdacht einer Magenschleimhautentzündung nahe. Um diese Verdachtsdiagnose abzusichern, ist eine Endoskopie notwendig. Bei dieser wird ein Endoskop in den Magen eingeführt. Über dieses kann der Arzt den Magen von innen betrachten. Schädigungen der Magenschleimhaut können festgestellt werden. Auch andere Auffälligkeiten des Magens und der Magenschleimhaut fallen bei der Endoskopie auf. Nur mit dieser ist die sichere Diagnose einer Magenschleimhautentzündung möglich. Des Weiteren können bei der Endoskopie Proben aus dem Magen entnommen werden.
5. Behandlung und Krankheitsverlauf mit Prognose einer Gastritis
Zur Therapie der Gastritis muss zunächst die Ursache dieser bekannt sein. Liegt eine Lebensmittelvergiftung vor, klingt diese in der Regel von selbst ab. Auch bei einer akuten Gastritis durch übermäßigen Alkoholkonsum muss zunächst keine Therapie stattfinden.
Liegt eine bakterielle Gastritis, beispielsweise durch Heliobacter pylori, vor, kommen Antibiotika und eventuell Protonenpumpenhemmer zum Einsatz.
Aus naturheilkundlicher Sicht steht bei einer akuten oder chronischen Gastritis eine Umstellung der Ernährung im Vordergrund der Therapie. Hierbei ist es nicht nur wichtig, was gegessen wird, sondern auch wie gegessen wird. Bestimmte Lebensmittel sollten gemieden, andere gezielt aufgenommen werden. Das Essen sollte schonend zubereitet und anschließend bewusst und langsam verzehrt werden. Ein individueller Ernährungsplan kann aufgestellt werden. Weitere Maßnahmen der naturheilkundlichen Behandlung der Gastritis bestehen in der Behandlung der akuten Symptome durch Phytotherapeutika, wobei sich vor allem Tees anbieten. Auch viele weitere Methoden stehen zur Verfügung, um die Gastritis zu heilen. Letztendlich steht die Ernährung jedoch im Vordergrund, wenn die Gastritis dauerhaft und nachhaltig bekämpft werden soll.
Die Prognose ist von der Dauer und von der Art der Gastritis abhängig. Eine einfach akute Gastritis hat eine gute Prognose und wird aller Wahrscheinlichkeit nach einigen Tagen verschwinden. Eine chronische Gastritis hingegen bedarf einer längeren Behandlung. Bei schweren Formen der Gastritis kann es zu lebensbedrohlichen Blutungen kommen. Vor allem im Zusammenhang mit Heliobacter pylori können zudem Magengeschwüre entstehen. Im Verlauf kann es auch zum Entstehen von Tumoren kommen.
Vielen Dank für das Interesse und in Kürze werde ich einen Blog über die ebenfalls äußerst unangenehme Erkrankung des Schwindels berichten.
Magen-Darm-Grippe
Magen-Darm-Grippe
Welche Ursachen hat eine Magen-Darm-Grippe?
Die Auslöser einer der Magen-Darm-Grippe sind Rotaviren, Noroviren, Salmonellen, Campylobacter, Escheria coli Bakterien, Shigellen, sowie Lebensmittelvergiftungen.
Die einzelnen Erreger werde ich nun kurz beschreiben.
Eine Magen-Darm-Grippe wird in den meisten Fällen von Rotaviren und von Noroviren ausgelöst.
Rotaviren
Rotaviren sind zum größten Teil der Auslöser diese Erkrankung im Kindesalter. Im Laufe des Lebens werden jedoch gegen diese Rotaviren Antikörper gebildet somit lösen Rotaviren im Erwachsenenalter kaum noch Magen-Darm-Infektionen aus.
Noroviren
Der Norovirus ist deutlich aggressiver als der Rotavirus. Da dieses Virus in unzähligen Varianten vorkommen kann, gelingt es dem Körper nicht wirksame Antikörper zu bilden und entgegenzusetzen. Noroviren sind der Hauptauslöser der Magen-Darm-Grippe im Erwachsenenalter. Der Norovirus wird über den Luftweg als Tröpfcheninfektion übertragen.
Aus diesem Grund können ganz Familien unter dieser Infektion leiden. Sind Krankenhäuser oder Pflegeheime betroffen, so Ist dies für die Einrichtung eine ganz besondere Herausforderung. Patienten müssen isoliert werden und Ärzte und Pflegepersonal müssen Schutzkleidung tragen.
Salmonellen
Salmonellen sind wohl die bekanntesten Bakterien die eine Magen-Darm-Grippe auslösen können. Zur Familie der Salmonellen gehören auch Typhus und Paratyphus, die aber in unseren Breiten äußerst selten vorkommen. Salmonellen werden in den meisten Fällen durch nicht ausreichend erhitztes Fleisch und Geflügelprodukte übertragen.
Campylobacter
Auch Campylobacter Bakterien können eine Magen-Darm-Grippe auslösen. Dieser Erreger wird durch Kontakt mit Tieren oder dem Verzehr von kontaminierten Lebensmittel übertragen. Eine Campylobacter Infektion kommt deutlich häufiger vor als eine Infektion mit Salmonellen.
Escherichia coli
Die meisten Stämme dieser Bakterienfamilie sind für den Menschen harmlos. Die sogenannten Coli-Bakterien sind sogar sehr nützlich, da sie die Verdauung unterstützen. Wenige Vertreter dieser Bakterien sind für den Menschen ursächlich diese Erkrankung auszulösen. Dieser Bakterienstamm wird als EHEC bezeichnet.
Der Erreger EHEC sorgte der zuletzt im Frühjahr und Sommer 2011 für Aufmerksamkeit.In diesem Jahr löste EHEC das sogenannte hämatologische urämisches Syndrom (HUS) aus, wodurch damals mehrere Menschen in Deutschland verstarben.
Shigellen
Dieses Bakterium verursacht die bakterielle Ruhr. Shigellen greifen dort um sich, wo ein niedriger Hygienestandard herrscht, zum Beispiel in Kriegsgebieten oder Entwicklungsländern. Die Übertragung erfolgt zumeist durch verschmutztes Wasser oder verschmutzte Nahrungsmittel. In Deutschland tritt die shigellenruhr äußerst selten auf. Kommt die shigellenruhr hier vor so wird sie zumeist aus Urlaubsländern wie Tunesien, Ägypten oder Indien eingeschleppt.
Lebensmittelvergiftung
Das Bakterium Staphylococcus aureus der Bacillus cereus und Clostridien sind die Auslöser einer Lebensmittelinfektion. Diese Erreger kommen in größeren Zahlen in verdorbenen Lebensmittel vor.
Wie stellt man eine Magen-Darm-Grippe fest?
Eine genaue Befragung des Patienten zum Krankheitsgeschehen und aufgrund der vorliegenden Symptome ist für den Therapeuten eine typische Magen-Darm-Grippe schnell erkennbar. Diese Erkrankung verläuft in der Regel unkompliziert und heilt zumeist völlig problemlos aus. Die Befragung des Patienten ist sehr wichtig, da Krankheiten mit ähnlichen Symptomen z. B. Nahrungsmittelunverträlichkeiten, Autoimmunerkrankungen Blinddarmentzündung oder ähnliche Krankheiten ausgeschlossen werden müssen. Daher stellt ihr Therapeut folgende oder ähnliche Fragen:
• Wie lange leiden sie schon unter diesen Beschwerden
• Haben Sie Fieber
• Haben Sie außer Erbrechen auch Durchfall
• Könnte die Erkrankung im Zusammenhang mit bestimmten Speisen stehen
• Sind in ihrem Umfeld weitere Person von der Magen-Darm Grippe betroffen
• Haben sie Blut im Stuhl entdeckt
• Waren sie in letzter Zeit im Ausland
• Nehmen Sie Medikamente – welche Medikamente nehmen Sie?
Nach dieser Befragung findet eine körperliche Untersuchung statt bei der darauf geachtet werden muss ob es Zeichen eines Flüssigkeitsmangel beziehungsweise einer Austrocknung gibt diese Zeichen wären z.B.:
• trockene Schleimhäute
• eingesunkene Augen
• stehende Hautfalten
Dass sich in der Regel um eine typische Magen-Darm-Grippe handelt kann dann auf weitere Untersuchung verzichtet werden. Nur in besonderen Fällen z. B. nach Auslandsaufenthalten, sollten weitergehende Untersuchungen, wie das Anlegen von Stuhlkulturen, in Betracht gezogen werden.
Wie behandelt man eine Magen-Darm-Grippe?
Hat sie die Magen-Darm Grippe erwischt? Wie behandelt man dann am besten? Um einer Austrocknung des Körpers die durch Erbrechen und Durchfall entstehen kann entgegenzuwirken, lautet die Antwort, viel trinken. Ideal sind ungesüßte Tees und Wasser ohne Kohlensäure.
In der akuten Phase der Erkrankung ist es schwierig Nahrung aufzunehmen. Dennoch braucht der Körper ein wenig Nahrung. Aus diesem Grund sind geringe Mengen einer leichten Nahrung für den Heilungsprozess äußerst wichtig.
Bei der unkomplizierten Magen-Darm-Grippe sind Medikamente in der Regel nicht notwendig. Wie immer gibt es auch hier Ausnahmen, es sollte medikamentös therapiert werden:
bei Frühgeborenen
bei Schwangeren im ersten Drittel
bei immungeschwächten Menschen
bei schweren Erkrankung Verläufen mit Fieber
bei blutigen Durchfällen
bei einer Magen-Darm-Grippe mit Nachweis aggressiver Erreger
Hausmittel helfen oft bei der einfachen Magen-Darm-Grippe sehr gut.
Zu diesen Mittel zählen Pektine, die aus Obst gewonnen werden. Auch Heilerde und Aktivkohle werden gerne bei dieser alternativen Therapie eingesetzt. Quellstoffe werden oft eingesetzt, diese dicken den Kot ein und verhindern so den Wasserverlust über den Darm.
Wie ist der Krankheitsverlauf einer Magen-Darm-Grippe?
Je nach dem körperlichen Allgemeinzustand des Patienten und dem auslösenden Erreger können die Symptome der Magen Darm Grippe nur wenige Tage bestehen bleiben. Eine Magen-Darm-Grippe vergeht in der Regel genauso schnell wie sie gekommen ist sie bleibt meist nur kurze Zeit und halt folgenlos aus. Zu Komplikationen kann es besonders bei Babys und Kleinkindern führen da durch den starken Brechdurchfall massive Elektrolyt und Flüssigkeitsverluste entstehen. Die typischen Symptome einer magen darm Krankheit sind Übelkeit und Erbrechen Durchfall und Bauchkrämpfe mit Schmerzen. Zu den typischen Symptomen können auch noch allgemeine Symptome hinzukommen wie Kopfschmerzen Gliederschmerzen und Müdigkeit.
Abschließend kann man sagen die Magen-Darm-Grippe ist zwar eine äußerst unangenehme zum Teil sogar schmerzhafte Erkrankung die aber meist schnell vergeht.
Dies war der letzte Blog für diese Woche und auch zum Thema: „Magen-Darm-Grippe“.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar Tipps geben, um in der nächsten Zeit ohne Magen-Darm-Grippe durchs Leben zu gehen.
Jetzt wünsche ich Ihnen allen einen schönen Tag und bleiben Sie gesund.
Ihr Heilpraktiker Matthias-Walter Iven
Gehörgangsentzündung – Otits externa
Was ist eine Gehörgangsentzündung?
Ist der äußere Gehörgang, das ist der Bereich zwischen Ohrmuschel und Trommelfell, entzündet, so spricht der Mediziner von einer Otitis externa. Ein bakterieller Befall ist die häufigste Ursache für diese Erkrankung. Auch andere Erkrankungen wie Grippe oder Diabetes können diese äußerst schmerzhafte Gehörgangsentzündung auslösen. Eine Otitis externa lässt sich meist mit Arzneimittel sehr gut behandeln. Es gibt aber auch Hausmittel, mit denen sich diese Krankheiten therapieren lassen.
Entzünden Bakterien oder auch Pilze den gesamten Gehörgang, dann tritt die häufigste Form der Gehörgangsentzündung auf.
Die einfachsten Formen der Gehörgangsentzündungen sind die durch Bakterien ausgelösten Infektionen der Haarwurzeln. Diese verursachen öfter Furunkel.
Eine besondere Form der Otitis externa ist eine bösartige Entzündung des Gehörgangs. Diese entwickelt sich aus Furunkel bei der dann die falsche Therapie gewählt wurde. Leider kommt es zu einem Absterben des entzündeten Gewebes und die Entzündung überträgt sich jetzt recht schnell auf Schädelknochen und Hirnnerven.
Tritt im Rahmen einer Virusgrippe eine Gehörgangsentzündung auf, fällt auf, dass bei dieser Form der Otitis externa neben dem gesamten Gehörgang auch das Trommelfell betroffen ist. Hierbei kann auch das Mittelohr befallen sein. Diese Form nennt man Grippeotitis.
Welche Zeichen zeigt eine Gehörgangsentzündung?
Wer unter einer Gehörgangsentzündung leitet, klagt häufig über einen Juckreiz im Ohr, eine Rötung des Gehörgangs, eine Überwärmung des Ohrs, eine Hörminderung durch Zuschwellung des Gehörgangs, starken Schmerzen im Gehörgang, sowie Schmerzen beim Sprechen und kauen.
Ist der Gehörgang entzündet, ist der einfachste Test, das Ziehen am Ohrläppchen. Entstehen dabei starke Schmerzen, ist das ein deutliches Zeichen für diese Erkrankung.
Dabei können auch noch Abgeschlagenheit, Fieber und andere Erkältungssymptomen auftreten.
Durch folgendes gezieltes befragen, kann man als Mediziner, neben anderen Untersuchungsmethoden, die Diagnose Gehörgangsentzündung stellen.
– Seit wann leiden Sie an diesen Schmerzen, Beschwerden?
– Hatten oder haben Sie Fieber?
– Haben Sie das Gefühl, dass Sie auf dem betroffenen Ohr schlechter hören?
– Hatten Sie früher schon einmal ähnliche Beschwerden?
– Leiden Sie unter einer Immunschwächekrankheit z.B. Diabetes mellitus?
Zunächst testet man das Ohr auf schmerzhaften Druck. Danach untersucht man mit einem Ohrenspiegel den Gehörgang. Hierbei schaut man nach einer Schwellung, einer Rötung oder Ausfluss im Gehörgang.
Was sind die Ursachen einer Gehörgangsentzündung, wie kann man vorbeugen?
Eine Otitis externa, also eine Gehörgangsentzündung, kann durch Bakterien Viren und Pilzen verursacht werden. Oftmals werden auch Erreger durch das Reinigen mit Wattestäbchen und das Entfernen des schützenden Ohrenschmalzes in den Gehörgang eingeschleppt. Weitere Auslöser einer Gehörgangsentzündung können sein:
– Feuchtigkeit in den Ohren nach Duschen, Baden oder Schwimmen.
– Das Schwimmen in Chlor- oder Salzwasser.
– Verletzungen die durch Wattestäbchen oder Ohrstöpsel entstanden sind.
– Eine Immunschwäche wie z. B. Diabetes mellitus oder die Einnahme bestimmter Arzneimittel.
– Allergien gegen Hygienemittel, Badezusätze, Haarspray und Kosmetika.
Um eine Gehörgangsentzündung zu vermeiden, reinigen Sie Ihre Ohren nicht mit Wattestäbchen.
Produziert ihr Ohr zu viel Schmalz, so lassen Sie dies fachmännisch von einem Heilpraktiker oder einem Arzt entfernen. Nach dem Schwimmen im Schwimmbad oder im Meer sollten Sie Ihre Ohren mit klarem Wasser ausspülen und stellen danach Sie sicher, dass das Wasser gut aus den Ohren abfließen kann. Haben Sie eine Gehörgangsentzündung überstanden, dann schützen Sie bitte für die nächsten zwei bis drei Wochen Ihre Ohren vor Wasser. Ideal ist hierfür eine Badehaube, auch in Apotheken ist ein entsprechender Ohrenschutz erhältlich.
Wie behandelt man eine Gehörgangsentzündung?
Je nach Form und Schweregrad der Erkrankung wird eine entsprechend dem Krankheitsbild angepasste Behandlungsmethode gewählt.
Viele Arten der Gehörgangsentzündung lassen sich durch entzündungslindernde Salbe behandeln. Schmerz- und entzündungslindernd werden auch öfter Acetylsalicylsäure und Paracetamol eingesetzt. Ist der Gehörgang durch einen Pilz befallen, so muss ein Antipilzmittel eingesetzt werden. Darüber hinaus sollten die Blutwerte kontrolliert werden. Eine solche Erkrankung könnte ein Hinweis auf einen versteckten Diabetes mellitus sein.
Um einen Erreger abzutöten, reicht es häufig aus, mehrmals täglich einen mit medizinischem Alkohol getränkten Mullstreifen in den Gehörgang zu legen. In schweren Fällen ist die Gabe von Antibiotika leider unumgänglich. In seltenen, schwersten Fällen ist auch ein operativer Eingriff unumgänglich.
Neben einer medikamentösen Behandlung, helfen auch verschiedene Hausmittel bei der Heilung des Gehörgangs.
Zwiebeln haben ein sehr breites Wirkspektrum, sie töten unter anderem Krankheitserreger ab und haben eine desinfizierende Wirkung.
Wenn Sie einen Kamillentee kochen und den ausgekochten Teebeutel auf das erkrankte Ohr legen, so bewirkt die Kamille eine entzündungshemmende Wirkung.
Wärme ist ein guter Schmerzlinderer, hierfür werden gerne warme Körnerkissen und Wärmflaschen eingesetzt, die sehr wohltuend sein können. Wenn Sie eine Wärmelampe besitzen, nutzen Sie diese wohlige Wärme ebenfalls zur Schmerzlinderung.
Wie ist der Krankheitsverlauf einer Gehörgangsentzündung?
Die Gehörgangsentzündung heilt bei entsprechender Therapie zumeist nach drei bis zehn Tagen folgenlos aus. Wird aber eine Eiteransammlung, also ein Abszess, nicht rechtzeitig erkannt und entfernt, so kann dies böse Folgen haben. In solchen Fällen kann sich die Dauer der Entzündung über Wochen hinziehen. Eine solche Form der Gehörgangsentzündung kann bei nicht fachgerechter Behandlung für den Patienten lebensgefährlich oder gar tödlich enden. Doch wie gesagt die meisten Entzündungen des Gehörgangs heilen in der Regel problemlos aus.
Dies war der letzte Blog für diese Woche und auch zum Thema:
„Gehörgangsentzündung – Otitis externa“.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar Tipps geben, um in der nächsten Zeit ohne Ohrenschmerzen durchs Leben zu gehen. Jetzt wünsche ich allen interessierten Lesern einen schönen Tag und bleiben Sie gesund.
Ihr Heilpraktiker Matthias-Walter Iven
